Das Wichtigste in Kürze
- Akku-Hörgeräte müssen regelmäßig geladen werden und sind deshalb auf eine passende Lademöglichkeit angewiesen.
- Die Akkulaufzeit hängt von der individuellen Nutzung ab und kann sich durch häufiges Streaming, lange Tragezeiten und mit zunehmendem Alter des Akkus verkürzen.
- Ein spontaner Batteriewechsel ist bei Akku-Hörgeräten in der Regel nicht möglich, zudem kann ein späterer Akkutausch einen Service erfordern.
- Dafür bieten Akku-Hörgeräte im Alltag viel Komfort, besonders wenn der Wechsel kleiner Batterien schwerfällt.
- Ob Akku oder Wechselbatterie besser geeignet ist, hängt daher vor allem von den persönlichen Gewohnheiten und Anforderungen ab.
Welche Nachteile haben Hörgeräte mit Akku?
Hörgeräte mit Akku bieten im Alltag viel Komfort, können aber auch einige Nachteile mit sich bringen. Diese betreffen vor allem die Energieversorgung, die langfristige Haltbarkeit des Akkus, die Flexibilität bei längerer Nutzung und die Abhängigkeit von einer Lademöglichkeit.
Wie relevant diese Punkte für Sie sind, hängt stark von Ihren persönlichen Gewohnheiten ab. Wenn Sie Ihre Hörgeräte jeden Abend zu Hause aufladen können, spielen manche Nachteile möglicherweise kaum eine Rolle. Anders kann es aussehen, wenn Sie häufig reisen, längere Outdoor-Aktivitäten unternehmen oder mehrere Tage unterwegs sind und nicht jederzeit Zugang zu einer Stromquelle haben.
Bei Hörsysteme Brackel betrachten wir deshalb nicht nur die technischen Eigenschaften eines Hörgeräts, sondern auch Ihren persönlichen Alltag.
1. Akku-Hörgeräte müssen regelmäßig geladen werden
Ein wichtiger Unterschied zu Hörgeräten mit Wechselbatterien ist die regelmäßige Ladepflicht. Moderne Akku-Hörgeräte bieten je nach Modell, Nutzung und verwendeten Funktionen häufig genügend Laufzeit für einen typischen Tag. Trotzdem steht nur eine begrenzte Energiemenge zur Verfügung.
Vergessen Sie beispielsweise am Abend, Ihre Hörgeräte in die Ladestation zu stellen, kann am nächsten Morgen nicht mehr ausreichend Energie für den gesamten Tag vorhanden sein. Bei einem Hörgerät mit Wechselbatterie lässt sich eine leere Batterie meist innerhalb weniger Sekunden austauschen. Ein Akku-Hörgerät muss dagegen zunächst wieder aufgeladen werden.
Einige Modelle verfügen zwar über eine Schnellladefunktion, die Ladezeit verkürzen kann. Während des Ladens steht Ihnen das Hörgerät jedoch nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Besonders wenn Sie Ihre Hörgeräte vom frühen Morgen bis spät in die Nacht tragen, sollten Sie deshalb darauf achten, dass die Akkulaufzeit zu Ihrem persönlichen Tagesablauf passt.
2. Ohne Stromquelle wird das Laden schwieriger
Hörgeräte mit Wechselbatterien können grundsätzlich unabhängig von einer Steckdose genutzt werden. Solange Sie ausreichend Ersatzbatterien dabeihaben, lässt sich eine leere Batterie einfach austauschen. Bei Akku-Hörgeräten benötigen Sie dagegen früher oder später eine Möglichkeit zum Aufladen.
Im normalen Alltag ist das meist unkompliziert. Zu Hause kann die Ladestation beispielsweise auf dem Nachttisch oder im Badezimmer stehen. Wenn Sie jedoch längere Zeit unterwegs sind, sollten Sie die Energieversorgung Ihrer Hörgeräte bei der Planung berücksichtigen.
Das betrifft zum Beispiel Campingurlaube, mehrtägige Wanderungen, längere Flugreisen, Festivals, Reisen mit häufig wechselnden Unterkünften sowie Aufenthalte in Regionen mit unsicherer Stromversorgung. Auch bei einem Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt kann es sinnvoll sein, sich vorab Gedanken über die Lademöglichkeit zu machen.
Für viele dieser Situationen gibt es praktische Lösungen. Ladegeräte mit integriertem Akku, Powerbanks oder andere mobile Ladeoptionen können Ihnen zusätzliche Flexibilität bieten. Dennoch bleibt bei Akku-Hörgeräten eine gewisse Abhängigkeit von einer passenden Ladeinfrastruktur bestehen, die Hörgeräte mit Wechselbatterien in dieser Form nicht haben.
3. Der Akku verliert mit zunehmendem Alter an Kapazität
Wie bei Smartphones altern auch die wiederaufladbaren Akkus von Hörgeräten. Mit zunehmender Anzahl an Ladezyklen kann ihre maximale Kapazität langsam abnehmen. Dadurch steht nach mehreren Jahren möglicherweise nicht mehr die gleiche Laufzeit zur Verfügung wie bei einem neuen Hörgerät.
Während ein neues Hörgerät beispielsweise vom Morgen bis zum späten Abend genutzt werden kann, kann sich diese Laufzeit mit zunehmendem Alter des Akkus verkürzen. Wie schnell die Kapazität nachlässt, hängt unter anderem von der verwendeten Akkutechnologie, der Anzahl der Ladezyklen, der Nutzung, der Umgebungstemperatur, den Ladegewohnheiten und dem jeweiligen Hörgerätetyp ab.
Bei modernen Qualitäts-Hörsystemen sind die Akkus grundsätzlich für eine mehrjährige Nutzung ausgelegt. Dennoch ist der Akku ein Verschleißteil. Wenn Sie Ihre Hörgeräte über viele Jahre verwenden, sollten Sie daher berücksichtigen, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Akkutausch erforderlich sein kann.
4. Ein Akkuwechsel kann nicht immer selbst durchgeführt werden
Bei einem klassischen Hörgerät mit Wechselbatterien können Sie eine leere Batterie selbst herausnehmen und durch eine neue ersetzen. Bei vielen modernen Akku-Hörgeräten ist der Energiespeicher dagegen fest im Gehäuse verbaut. Ein Austausch kann oder sollte deshalb nicht selbst durchgeführt werden.
Ist ein Akkuwechsel erforderlich, muss das Hörgerät gegebenenfalls zum Hörakustiker oder zum Hersteller. Dadurch kann es vorkommen, dass Ihnen das Gerät für eine gewisse Zeit nicht zur Verfügung steht. Abhängig von der jeweiligen Versorgung und dem Servicekonzept kann für diesen Zeitraum möglicherweise ein Ersatzgerät bereitgestellt werden.
Dieser Aspekt sollte bereits bei der Auswahl eines Akku-Hörgeräts berücksichtigt werden. Fragen Sie in der Beratung beispielsweise, wie lange der Akku voraussichtlich nutzbar ist, welche Kosten bei einem späteren Austausch entstehen und ob der Akku vor Ort gewechselt werden kann oder das Hörgerät eingeschickt werden muss.
Bei Hörsysteme Brackel betrachten wir deshalb nicht nur die Anschaffung eines Hörgeräts, sondern auch die weitere Nutzung und den möglichen Servicebedarf. So können Sie bereits vor Ihrer Entscheidung besser einschätzen, welche langfristigen Anforderungen mit dem jeweiligen Hörsystem verbunden sind.
5. Streaming kann die Akkulaufzeit verkürzen
Moderne Hörgeräte können weit mehr, als Sprache und andere Geräusche zu verstärken. Viele Modelle lassen sich über Bluetooth oder andere Funktechnologien mit Smartphones, Tablets oder Fernsehern verbinden. So können Sie beispielsweise Telefonate, Musik, Videos, Podcasts oder Navigationsansagen direkt über Ihre Hörgeräte wiedergeben.
Diese Funktionen benötigen allerdings zusätzliche Energie. Wenn Sie täglich mehrere Stunden Audioinhalte über Ihre Hörgeräte streamen, kann die Akkulaufzeit deshalb kürzer ausfallen als bei einer überwiegenden Nutzung zum normalen Hören.
Die tatsächliche Laufzeit eines Akku-Hörgeräts sollte daher nicht allein anhand einer allgemeinen Herstellerangabe beurteilt werden. Entscheidend ist vielmehr Ihre persönliche Nutzung. Führen Sie beispielsweise beruflich viele Telefonkonferenzen oder streamen Sie regelmäßig über mehrere Stunden Musik und andere Inhalte, sollte dies bei der Auswahl des Hörsystems berücksichtigt werden.
Im Beratungsgespräch ist deshalb nicht nur die Frage wichtig, wie lange der Akku grundsätzlich hält. Aussagekräftiger ist, welche Akkulaufzeit Sie bei Ihrer typischen täglichen Nutzung erwarten können.
6. Sehr lange Tage können problematisch werden
Die meisten Menschen tragen ihre Hörgeräte tagsüber und legen sie nachts ab. Für diesen üblichen Tagesablauf sind moderne Akku-Hörgeräte in der Regel ausgelegt. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Geräte deutlich länger als gewöhnlich benötigt werden.
Das kann beispielsweise bei einer langen Reise der Fall sein, wenn Sie früh morgens zum Flughafen fahren, mehrere Flüge und Zwischenstopps haben und erst spät am Abend ankommen. Auch Hochzeiten, Feiern, berufliche Veranstaltungen oder besonders lange Arbeitstage können dazu führen, dass Sie Ihre Hörgeräte 16, 18 oder mehr Stunden tragen möchten.
Nutzen Sie während eines solchen Tages zusätzlich häufig Streamingfunktionen oder führen viele Telefonate über Ihre Hörgeräte, kann sich die verfügbare Akkulaufzeit weiter verkürzen. Bei einem Hörgerät mit Wechselbatterie lässt sich die Energieversorgung durch einen schnellen Batteriewechsel wiederherstellen. Ein Akku-Hörgerät benötigt dagegen zumindest eine kurze Lademöglichkeit.
Wenn Sie regelmäßig besonders lange oder unregelmäßige Tage haben, sollten Sie diesen Punkt bei der Hörgeräteberatung berücksichtigen. So lässt sich besser beurteilen, ob die Akkulaufzeit des jeweiligen Hörsystems zu Ihrem persönlichen Tagesablauf passt.
7. Das Ladegerät wird zu einem wichtigen Zubehörteil

Bei einem Akku-Hörgerät gehört die Ladestation praktisch zur Grundausstattung. Ohne ein passendes Ladegerät kann das Hörgerät auf Dauer nicht genutzt werden. Daraus ergeben sich einige praktische Punkte, die besonders unterwegs eine Rolle spielen können.
Wenn Sie verreisen, müssen Sie neben Ihren Hörgeräten auch an das Ladegerät denken. Bleibt es versehentlich zu Hause, geht unterwegs verloren oder funktioniert nicht mehr, kann die weitere Nutzung der Hörgeräte schnell eingeschränkt sein. Bei internationalen Reisen sollten zudem unterschiedliche Steckdosenstandards berücksichtigt werden. Viele Ladegeräte lassen sich zwar über USB oder entsprechende Netzteile betreiben, dennoch empfiehlt es sich, vor der Reise zu prüfen, welche Komponenten Sie benötigen.
Bei Hörgeräten mit Wechselbatterien besteht diese Abhängigkeit von einer Ladestation nicht. Ersatzbatterien lassen sich einfach mitführen und sind vielerorts erhältlich.
Wenn Sie häufig reisen, kann daher eine zweite Ladestation oder ein mobiles Ladecase sinnvoll sein. Damit schaffen Sie eine zusätzliche Lademöglichkeit und erhöhen Ihre Flexibilität unterwegs.
8. Höhere Anschaffungskosten sind möglich
Die Akku-Technologie, die notwendige Ladeelektronik und die Ladestation erhöhen den technischen Aufwand eines Hörsystems. Je nach Hersteller, Modell und Ausstattung kann sich das auch beim Anschaffungspreis bemerkbar machen.
Pauschal lässt sich jedoch nicht sagen, dass Akku-Hörgeräte grundsätzlich deutlich teurer sind als Hörgeräte mit Wechselbatterien. Der tatsächliche Preis hängt vom jeweiligen Hörsystem, seiner Ausstattung und den enthaltenen Leistungen ab.
Für einen aussagekräftigen Kostenvergleich sollten Sie außerdem nicht nur den Kaufpreis betrachten. Bei einem Hörgerät mit Wechselbatterien entstehen während der Nutzungsdauer regelmäßig Kosten für neue Batterien. Bei einem Akku-Hörgerät entfallen diese laufenden Batteriekäufe weitgehend. Dafür können nach einigen Jahren Kosten entstehen, wenn der Akku ausgetauscht werden muss.
Sinnvoll ist deshalb, die möglichen Kosten über die gesamte geplante Nutzungsdauer des Hörgeräts zu betrachten. So können Sie besser beurteilen, welche Lösung auch langfristig zu Ihren Anforderungen passt.
9. Extreme Temperaturen können Akkus stärker belasten
Lithium-Ionen-Akkus reagieren empfindlicher auf extreme Temperaturen als auf normale Alltagsbedingungen. Sowohl sehr große Hitze als auch starke Kälte können die Leistung beeinflussen. Hohe Temperaturen können sich langfristig zudem auf die Lebensdauer des Akkus auswirken.
Im normalen Alltag spielt dieser Punkt meist keine große Rolle. Dennoch sollten Sie darauf achten, Ihre Hörgeräte nicht unnötig hohen Temperaturen auszusetzen. Lassen Sie die Geräte beispielsweise nicht über längere Zeit in einem aufgeheizten Auto liegen. Auch direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung in unmittelbarer Nähe starker Wärmequellen sollten vermieden werden.
Bei sehr niedrigen Temperaturen kann die verfügbare Akkuleistung vorübergehend sinken. Wenn Sie sich beruflich oder privat regelmäßig bei extremen Temperaturen aufhalten, sollten Sie diesen Aspekt bei der Auswahl Ihres Hörsystems ansprechen. So kann bei der Beratung berücksichtigt werden, welche Lösung am besten zu Ihren persönlichen Einsatzbedingungen passt.
10. Bei einem Defekt ist die Energieversorgung weniger flexibel
Bei einem Hörgerät mit Wechselbatterie ist die Energieversorgung vergleichsweise einfach. Batterie einsetzen, Batteriefach schließen und das Hörgerät kann genutzt werden. Bei einem Akku-Hörgerät gehören dagegen mehrere Komponenten zur Energieversorgung, darunter der Akku, die Ladeelektronik und die Ladestation.
Funktioniert das Hörgerät morgens nicht wie erwartet, kann die Ursache deshalb schwieriger einzuschätzen sein. Möglicherweise wurde das Gerät nicht richtig in die Ladeschale eingesetzt, die Ladestation hatte keinen Strom, die Kontakte sind verschmutzt oder das Ladekabel war nicht korrekt angeschlossen. Ebenso kann ein technischer Defekt vorliegen.
Viele moderne Ladestationen erleichtern die Kontrolle, indem LEDs oder andere Anzeigen über den aktuellen Ladestatus informieren. Dennoch ist es wichtig, sich die richtige Handhabung bei der Anpassung des Hörsystems genau erklären zu lassen.
Besonders wenn Sie wenig Erfahrung mit moderner Elektronik haben, kann eine möglichst unkomplizierte Ladestation von Vorteil sein. Eine verständliche Einweisung hilft Ihnen zusätzlich dabei, mögliche Ladeprobleme im Alltag schneller zu erkennen und zu vermeiden.
11. Spontaner Energiewechsel ist nicht möglich
Bei der Energieversorgung zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zwischen Akku-Hörgeräten und Modellen mit Wechselbatterien. Ist eine Hörgerätebatterie leer, können Sie diese innerhalb weniger Sekunden austauschen und das Hörgerät anschließend direkt weiterverwenden.
Bei einem Akku-Hörgerät ist ein solcher spontaner Energiewechsel in der Regel nicht möglich. Ist der Akku leer, muss das Hörgerät zunächst aufgeladen werden. Auch eine Schnellladefunktion benötigt dafür eine gewisse Zeit.
Für viele Hörgeräteträger fällt dieser Unterschied im normalen Alltag kaum ins Gewicht, da die Geräte über Nacht geladen werden. Wenn Sie jedoch möglichst unabhängig von Lademöglichkeiten sein möchten, kann ein Hörgerät mit Wechselbatterien Vorteile bieten.
Das kann beispielsweise bei mehrtägigen Outdoor-Aktivitäten relevant sein. Ein kleiner Vorrat an Ersatzbatterien lässt sich unkompliziert mitnehmen, während bei einem Akku-Hörgerät zusätzlich eine geeignete Lademöglichkeit und die entsprechende Stromversorgung benötigt werden.
12. Die tatsächliche Akkulaufzeit hängt von vielen Faktoren ab
Hersteller geben für ihre Hörgeräte in der Regel typische Akkulaufzeiten an. Diese Werte bieten eine hilfreiche Orientierung, sollten jedoch nicht als feste Laufzeit für jede Nutzungssituation verstanden werden.
Wie lange ein Akku tatsächlich hält, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Verstärkungsbedarf
- Stärke des Hörverlusts
- Bauform des Hörgeräts
- Funkverbindungen
- Bluetooth-Nutzung
- Streaming
- Umgebung
- Alter des Akkus
- Geräteeinstellungen
- verbundenes Zubehör
Deshalb können zwei Personen mit demselben Hörgerätemodell unterschiedliche Akkulaufzeiten erreichen. Bei einem leichten Hörverlust und wenig Streaming kann am Abend beispielsweise noch eine deutliche Energiereserve vorhanden sein. Bei einem stärkeren Hörverlust und mehreren Stunden Streaming kann derselbe Akku deutlich stärker beansprucht werden.
Eine einzelne Laufzeitangabe aus einem Datenblatt sagt daher nur begrenzt aus, wie lange ein Akku in Ihrem persönlichen Alltag tatsächlich hält. Eine individuelle Einschätzung durch den Hörakustiker ist deshalb wesentlich aussagekräftiger. Bei Hörsysteme Brackel berücksichtigen wir Ihre Hörbedürfnisse und Ihre typische Nutzung, um die zu erwartende Akkulaufzeit möglichst realistisch einzuschätzen.
Sind Hörgeräte mit Batterien deshalb besser?
Nein, aus den genannten Nachteilen lässt sich nicht ableiten, dass Hörgeräte mit Wechselbatterien grundsätzlich besser sind. Beide Systeme haben unterschiedliche Stärken und können je nach persönlichen Anforderungen die passende Wahl sein.
Akku-Hörgeräte bieten beispielsweise einen wichtigen Komfortvorteil, wenn Ihnen der Wechsel kleiner Batterien schwerfällt. Bei eingeschränkter Fingerbeweglichkeit, Tremor oder verminderter Sehfähigkeit kann es schwierig sein, eine Batterieverpackung zu öffnen und die kleine Batterie korrekt einzusetzen. Das Platzieren des Hörgeräts in einer Ladestation kann in solchen Fällen deutlich einfacher sein.
Auch wenn Sie einen geregelten Tagesablauf haben, kann die Nutzung eines Akku-Hörgeräts sehr komfortabel sein. Sie nehmen Ihre Hörgeräte am Abend heraus, stellen sie in die Ladestation und setzen sie am nächsten Morgen wieder ein.
Welche Variante besser zu Ihnen passt, hängt daher nicht davon ab, welche Technologie moderner erscheint. Entscheidend sind Ihre persönlichen Anforderungen, Ihre Gewohnheiten und Ihr Alltag. Bei Hörsysteme Brackel berücksichtigen wir diese Punkte bei der Beratung, um gemeinsam mit Ihnen ein passendes Hörsystem auszuwählen.

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Stephanie Labus
Geschäftsführerin
